Wettbewerb
Stadtsteg Baden 2003 Wo einst eine Fähre die Verbindung von der Stadt auf das unbebaute Gegenufer sicherstellte, finden wir heute die vom Siedlungsgebiet umgebene Limmatpromenade als grüne Stadtoase. Sie ist das Verbindungsglied zwischen der Unter- und der Oberstadt, dem Bäderquartier und der Limmatau in Ennetbaden. Der neue Limmatsteg artikuliert am Promenadenanfang den durch die Baufluchten der Unterstadt und des Streuleareals definierten Limmatraum mit der Krümmung der unbebauten Promenade. Mit seiner raumumfassenden Struktur wirkt der Steg als Pavillon und sucht einen klar städtischen Bezug zu der Holzbrücke und die räumliche Anbindung an die Unterstadt und an die Fabrikgebäude des Streuleareals.
Der eindrückliche Bogen der Platanenreihe an der Promenade wird somit ohne Unterbruch erhalten, ja, dessen Wirkung sogar gesteigert, in der klaren Gegenüberstellung mit dem vorangehenden, geradlinig bebauten Limmatstück. Die hangseitig der Promenade gelegene Verankerung erlaubt auch die Erhaltung aller Einzelbäume. ![]() |