Wettbewerb
Wohnen im Schönbergpark, 4. Rang 2004 Das allmählich ins Stadtgeflecht eingewachsene Landgut Schönberg muss mit der neuen Wohnanlage in seiner Position gestärkt und die Parkbegrenzung gegenüber dem Quartier gefestigt werden. Für den künftigen Fortbestand dieser wertvollen Parkanlage ist es unerlässlich, dass der fliessende Parkraum in seiner heutigen Ausdehnung erhalten bleibt. Somit dürfen die Neubauten das für sie vorgesehene Terrain nicht als ‚Häuser’ besetzen.
In diesem Sinne wird der bestehende Herrschafts-Garten durch einen bewohnten Garten ersetzt. Die neuen Gartenmauern garantieren einerseits die Intimsphäre der einzelnen Wohnungen dazwischen, und andererseits ermöglichen sie die Kontinuität des Parks bis an seine heutige Grenze am Schönbergrain. Die Mauern, verkleidet mit Sandsteinplatten, die aus den Quadern der bestehenden Einfriedung gewonnen wurden, enthalten sämtliche geschlossenen Service-räume. Somit bietet der Zwischenraum die maximale Freiheit als ‚Wohngarten’ - in Form einer Halbinsel - auf die verschiedensten Bedürfnisse der Bewohner einzugehen. ![]() |